Bleaching I: Weiße Zähne ganz ohne Zahnarzt?

Bleaching war jahrelang eine kosmetische Behandlung, die sich nur die wenigstens leisten konnten. Lästige Zahnverfärbungen konnten nur beim Zahnarzt aufgehellt werden. Da man pro Behandlung die Zähne nur um einen gewissen Hellegrad aufhellen kann und eine Sitzung 200 bis 400 Euro kostet kann dies sehr teuer werden. Neue Produkte versprechen hier aber Abhilfe. In diesem Artikel ziehen wir den Vergleich zwischen den neuen Trendprodukten und traditionellem Bleaching beim Zahnarzt.

Für professionelles Bleaching gibt es zwei Methoden: das Power-Bleaching und das Home Bleaching. Beim Power-Bleaching verwendet der Zahnarzt ein Gel und spezielles Licht. Der Wirkstoff des Gels ist Peroxid. Dieses zerfällt unter der Einwirkung der Bleaching-Lampe, welche kurzwelliges Licht, meist UV-Licht oder blaues Licht, benutzt. Bei der Reaktion zwischen Licht und Peroxid wird Ozon frei. Ozon wird auch aktiver Sauerstoff genannt und ist das eigentliche Bleichmittel. Die Zähne sind bereits nach einer Behandlung sichtbar heller.

Beim Home Bleaching wird eine Zahnschienen für den Patienten erstellt. Ähnlich wie bei der Zahnkorrektur mit braceless wird diese auf Basis von Zahnabdrücken in einem professionellen Labor angefertigt. Diese maßgeschneiderte Schiene muss der Patient nun täglich mit Aufhellungsgel befüllen und etwa eine Stunde tragen. Diese Behandlung dauert für gewöhnlich zwei bis drei Wochen.  

Mittlerweile gibt es Peroxid-basierte und nicht Peroxid-basierte Bleaching-Produkte auch ohne Gang zum Zahnarzt.Einer der größten Kosmetiktrends der letzten Jahre waren Bleichsysteme mit Blaulichtlampe und Peroxid-Gel. Da diese im Einzelhandel und im Internet erhältlich sind, erspart man sich den Besuch beim Zahnarzt und natürlich die Kosten einer professionellen Behandlung. Dabei handelt es sich um eine Behandlung, die Aspekte des Power-Bleachings und des Home-Bleachings kombiniert. Das Aufhellungsgel wird auf eine durchsichtige Mundschiene aufgetragen. Diese ist an eine Blaulicht-Lampe angeschlossen.

Diese Mundschiene wird nun täglich 30 Minuten getragen und von dem Blaulicht beleuchtet. Die Idee dahinter ist dieselbe wie beim Power-Bleaching: Das Peroxid soll unter dem Licht zerfallen und aktiven Sauerstoff freisetzen. Die Lampe ist allerdings um ein Vielfaches schwächer, weshalb auch wiederholte Anwendung nötig ist, um Behandlungserfolge zu erzielen.

Peroxid-basierte Bleaching-Produkte gab es bereits vor dem großen Trend der letzten Jahre ohne Lampe.  Diese wurden meist als Gel oder als Strips verkauft und sahen auch tägliches Auftragen über mehrere Wochen vor.

Die professionelle oder professionell begleitete Behandlung erzielt nach wie vor die besten Ergebnisse in der kürzesten Zeit. Die neuen Produkte bieten allerdings preisgünstige Alternativen für alle, die der Aufwand nicht stört. In einem kommenden Artikel werden wir auf Aktivkohle basierende Bleaching-Produkte unter die Lupe nehmen.In unserem nächsten Artikel werden wir auf Aktivkohle basierende Bleaching-Produkte unter die Lupe nehmen.

In unserem nächsten Artikel werden wir auf Aktivkohle basierende Bleaching-Produkte unter die Lupe nehmen.