Die 3 besten Tipps, um die Angst vorm Zahnarzt zu überwinden

Der Gang zum Zahnarzt erfreut sich in Deutschland großer Unbeliebtheit. Der Gedanke, dass man einen Teil seines Tages in einem Zimmer voller Zahnmodelle und alter Zeitschriften darauf wartet, dass ein weißer Kittel einem im Mund rumstochert, ist für die meisten eher unangenehm. Häufig wird deswegen der unliebsame Besuch auf die lange Bank geschoben oder ganz abgesagt. Je länger man jedoch Zahnarzttermine herauszögert, desto ernster werden die Folgen einer Zahnerkrankung. Laut aktuellen Studien haben vier von fünf Deutschen Angst einen Zahnarzttermin wahrzunehmen.  

Zum Ernstfall wird diese Angst vorm Zahnarzt jedoch nur, wenn man den Termin nur unter großer Anstrengung oder gar nicht wahrnehmen kann. Manche kriegen schon auf dem Weg zum Zahnarzt oder gar beim bloßen Gedanken daran Panikattacken.

Das wird für viele zum Teufelskreis. Sie gehen nicht zum Zahnarzt, die Situation verschlimmert sich und am Ende muss der Zahnarzt zu drastischeren Mitteln greifen.

Zum Glück kann man für kosmetische Zahnfehlstellungen und Zahnweitstände dank unsichtbaren Zahnschienen und modernster Technologie ganz ohne Zahnarzt auskommen (hier zum Vorab-Check: www.braceless.me/vorab-check/). Bei ernsten Zahnerkrankung ist der Gang zum Zahnarzt jedoch unabdingbar.

Hier unsere drei besten Tipps, um den inneren Schweinehund zu bezwingen:

Tipp 1: Zur Zahnarztangst stehen

Zu allererst ist ein offener Umgang mit Angst wichtig. Zahnärzte sind sogenannte „Angstpatienten“ gewohnt und manche sind sogar gerade darauf spezialisiert.  Man kann dann den Ablauf der Behandlung besprechen. Zahnärzte nehmen sich bei Angstpatienten extra viel Zeit, um auf alle Fragen einzugehen. Eine ausführliche Erklärung kann die Angst häufig lindern. Falls man nach dieser Besprechung immer noch unsicher ist, sollte man mit dem Zahnarzt Handzeichen ausmachen. Zeigt man während der Behandlung das verabredete Handzeichen, unterbricht der Arzt die Behandlung. Nach einer Pause ist es meist einfacher weiterzumachen.

Tipp 2: Entspannungstechniken erlernen

Neben dem offenen Gespräch mit dem Zahnarzt, sind Entspannungstechniken ein weiterer Geheimtipp, um die Angst vorm Zahnarzt zu lindern. Beim Yoga zum Beispiel gibt es viele Körper- und Atemübungen, deren Ziel es ist, den Körper und den Kopf zu entspannen. Viele dieser Übungen kann man mithilfe von Videos im Internet bequem zu Hause trainieren.

Eine Entspannungstechnik beispielsweise funktioniert mittels Musik.  Einfach zu Hause eine Playlist erstellen mit den eigenen Lieblingsliedern bzw. Lieder, die einen so richtig entspannen. Bei der Behandlung dann einfach, natürlich unter Rücksprache mit dem behandelnden Arzt, die Kopfhörer aufsetzen und die Behandlung ausblenden. Die Musik soll die Geräusche der Behandlung übertönen und dem Angstpatienten die Möglichkeit geben, an etwas angenehmeres zu denken.

Tipp 3: Ursachenforschung betreiben

Sollte all dies keine Abhilfe schaffen, muss man sich auf Ursachenforschung begeben. Diese erfolgt dann bei einem Verhaltenstherapeuten. Sie haben viel Erfahrung im Umgang mit Phobien – die Angst vorm Zahnarzt nennt man übrigens Dentalphobie. Durch Gespräche und spezielle Übungen wird der Angstpatient nun auf den Zahnarztbesuch vorbereitet.

Jetzt solltet Ihr für den nächsten Zahnbesuch gewappnet sein. Mit einem offenen Umgang und Entspannungstechniken kann man die Angst deutlich lindern und dies hilft in den meisten Fällen, das Problem zu lösen. Falls Ihr trotzdem nicht für alles zum Zahnarzt wollt, könnt ihr eure Zähne auch mit braceless begradigen.